DIE STÄRKE DER KÄLTE

Der Schneeraum

AUFWÄRMEN
ABKÜHLEN
ENTSPANNEN

Der Schneeraum und das neue Wohlbefinden.

Das Prinzip der Kältetherapie basiert auf dem signifikanten Temperaturunterschied. Von 90° in der Sauna zu Minusgraden im Eiswasser oder Ähnlichem. Wir setzten den Körper einer vorübergehenden Stressituation aus – fast wie beim Sport trainieren wir den Körper. Wir können das eine positive Stress-Belastung nennen. Diese bringt mehrere gesundheitliche Vorteile mit sich:

Ein verbessertes Immunsystem

Reduzierung von lang-anhaltendem Stress (weil wir den Körper einer kurzen und simulierten Stressituation aussetzen), verbesserte psychische Gesundheit, Erfrischung der Gehirnzellen und Reduzierung von Schwindel, oft hervorgerufen durch die Hitze in der Sauna.

Das Glücksgefühl wird durch die Ausschüttung von verschiedenen Hormonen (darunter auch Endorphinen) gesteigert, durch die Kälte fühlt man sich motiviert und fokussiert

Kälte vor dem Schlafengehen soll die Schlafqualität positiv beeinflussen. Eine kalte Dusche ist besser, um einen gesunden Schlaf zu fördern, weil der Körper sich somit selbst an die korrekte Temperatur anpassen und aufwärmen muss. Während der Abkühlung im SnowRoom verlangsamt sich der Herzschlag, die Blutgefässe, die sich in der Sauna geweitet haben, verengen sich nun wieder. Aus diesem Grund wird der Blutstrom verringert, was bei Schmerzstellen schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Bei eisiger Kälte wird der Stoffwechsel angeregt und braune Fettzellen setzen sich in Bewegung, um den Körper zu erwärmen. Dieser Prozess kann auch bei der Gewichtsabnahme helfen.

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Regeneration nach dem Sport

Die Kälteanwendung erhöht die Regenerationsfähigkeit nach dem Sport. Durch das Gefässtraining und den entschlackenden Effekt auf die Muskulatur ist der Körper nach dem Training schneller wieder fit.

Immunsystem

Die Kälteanwendung gehört zu den immunstimulierendsten Faktoren und unterstützt die Abwehrbereitschaft des Körpers. Durch die regelmässige Kälteanwendung werden die Abwehrkräfte gestärkt und trainiert. Freie schädliche Radikale können durch eine erhöhte Sauerstoffversorgung im Gewebe und eine bessere Durchblutung wirksamer abgewehrt werden. Der Körper ist weniger anfällig für Erkältungen und grippale Infekte.

Blutgefässtraining

In der Wärmeanwendung erweitern sich die Blutgefässe, durch die schnelle Abkühlung im Schneeraum ziehen sie sich wieder zusammen. Wiederholende Warm- Kalt Reize wirken wie ein Training der Blutgefässe und der Klappenfunktion – ähnlich wie bei einem Muskeltraining wird das elastische Bindegewebe gestärkt. Durchblutungsstörungen kann damit vorgebeugt werden.

Mentale Stärke

Während Wärme eher zu Trägheit und Müdigkeit führt, wirkt Kälte belebend und aktivierend. Durch die trockene Kälte im SnowRoom wird besonders das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht gebracht, Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit verbessern sich. Gleichzeitig wirkt die Kälteanwendung bei erhöhtem Erregungszustand beruhigend. Bei Stress ist eine Kälteanwendung daher ganz besonders zu empfehlen und die Schlaffähigkeit verbessert sich.

Schmerzlinderung

Kälte setzt das Schmerzempfinden vorübergehend herab,Muskel und Gelenkschmerzen können gelindert werden. In der Folge schüttet der Körper die positiven Botenstoffe Serotonin und Endorphin aus. Die Beweglichkeit der Gelenke wird verbessert. Für einen Langzeiteffekt wird die regelmässige Anwendung der Methode empfohlen (alle 2 Wochen).

Heiss und kalt:
Die Anwendung in 3 Schritten
Die Methode nach Christian Thuile

Schritt 1

Aufwärmphase in der Sauna

Sich sitzend oder liegend für ca. 12-15 Minuten in der Sauna entspannen, je nach physischer Verfassung. Körper und Geist können die wohltuende Wärme geniessen und aufnehmen.

Schritt 2

Abkühlphase im SnowRoom

Den SnowRoom mit Pantoffeln und mit einem Handtuch eingewickelt betreten. Sitzend oder stehend die Lungen durch tiefe Atemzüge erfrischen und eventuell schmerzende Bereiche mit Schnee einreiben. Die Aufenthaltsdauer sollte 3-5 Minuten für Frauen und 4-8 Minuten für Männer betragen, kann aber je nach körperlicher Reaktion und der Anwendungshäufigkeit des SnowRooms variieren.

Schritt 3

Entspannung bei Umgebungs­temperatur

Nach dem SnowRoom mindestens 15-20 Minuten entspannen, um dem Körper Zeit zu geben, die positiven Effekte der Behandlung wirken zu lassen. Der Zyklus kann mehrmals hintereinander wiederholt werden. Spätestens nach drei Durchgängen im SnowRoom braucht der Körper eine etwas längere Pause, damit er sich von der Anstrengung erholen kann. In jedem Fall muss auf eine ausreichende Erwärmung und auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.